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09. August 2010

Die Aspartam-Lüge und kein Ende in Sicht

Anja Kolwicz in Allgemein

Die Aspartam-Lüge und kein Ende in Sicht

Nach wie vor wirbt die chemische Industrie für ihren Zuckerersatzstoff Aspartam, der schon seit vielen Jahren in fast allen „Light“-Produkten vorhanden ist und auch pur als künstlicher Süßstoff verwendet wird. Dank der gewaltigen Lobby den die Hersteller besitzen, breiten sich Nachrichten über die Toxizität von Aspartam und deren Zerfallsstoffe nur sehr begrenzt aus, da die von Monsanto und Co bezahlten Zensoren an allen Ecken und Kanten ihren Rotstift präsent haben.

Fakt ist jedoch, dass weltweit zahlreiche Studien längst die Gefährlichkeit von Aspartam beweisen. Diese Studien wurden teilweise von sehr renommierten Instituten durchgeführt, doch nur wenige schafften ihren Weg in die Öffentlichkeit, da viele Institute unter Druck gesetzt werden und wurden.
Demgegenüber stehen zahlreiche negative Studien, die beweisen, dass Aspartam völlig unbedenklich sei. Ebenfalls oft von renommierten Instituten! Doch es dürften jedem klar sein, dass diese Institute zumeist gefälschte Ergebnisse veröffentlicht haben. Auf Druck der Süßstoffhersteller oder weil sie schlicht dafür bezahlt wurden.

Dabei ist es selbst für den kritischen Beobachter schnell klar, wie toxisch die regelmäßige Aufnahme von Aspartam für Körper (und Geist) ist, wenn man sich die Zerfallsprodukte ansieht, die Aspartam im Körper hinterlässt: L-Asparaginsäure, LPhenylalanin und Methanol. Methanol an sich ist nicht so sehr giftig, wie allgemein angenommen, jedoch baut der Körper das Methanol sehr schnell ab und wandelt es in Ameisensäure um, welche nur sehr schwer abgebaut werden kann und zu einer Acidose des Körpers führt, mit weitreichenden Folgen. Ameisensäure ist ein wirksames Neurotoxin, welches besonders stark den Sehnerv schädigt, aber natürlich auch alle anderen Nerven.

Diese Zerfallsprodukte entstehen, wenn Aspartam über 105 Grad Celsius erhitzt wird. Also beim Kochen und Backen, was gerade für frische Diät-Backwaren relevant ist, in welchen Aspartam als Zuckerersatz Verwendung fand.

Die Palette der in (seriösen) Studien gefundenen schädlichen Wirkungen von Aspartam ist so lang wie der Einkaufszettel einer konsumsüchtigen Person:

Besonders im Zusammenhang mit dem drastischen Anstieg der Multiplen Sklerose wird Aspartam als verantwortlicher oder krankheitsfördernder Stoff genannt. Ebenfalls durch Doppelblindstudien belegt ist die Begünstigung von Gehirntumoren. Auch viele Autoimmunerkrankungen wie Dermatitis und sonstige chronische Hauterkrankungen können direkt mit Aspartam in Verbindung gebracht werden. Ebenfalls neigen Aspartam-Konsumenten deutlich öfter zu Kopfschmerzen und Migräne als Nicht-Konsumenten.
Besonders heikel ist die nachweisliche Förderung von Depressionen durch Aspartam. Schon geringe Mengen des künstlichen Süßstoffes können bei depressiven Menschen eine Befindlichkeitsstörung auslösen. Somit sollten besonders Menschen die an einer Depression leiden, Aspartam dringend meiden.

Dies sind jedoch nur wenige der bekannten und nicht bekannten Reaktionen des Körpers auf den Giftstoff Aspartam. Zahlreiche weitere Erkrankungen dürften auf Aspartam und Co zurückzuführen sein, direkt oder indirekt. Besonders gefährdet sind Menschen, die regelmäßig Light-Produkte zu sich nehmen, z.B. Cola-Light, das große Mengen an Aspartam enthält.

Grundsätzlich sollte sich jeder Mensch, der an einer ungeklärten Krankheit leidet, die Frage stellen, was er so täglich zu sich nimmt und ob nicht die Umstellung der Nahrungsgewohnheiten zu einer Besserung führen können. Patienten, die regelmäßig Aspartam zu sich nahmen, konnten in zahlreichen offiziellen Studien eine deutliche Besserung ihrer Krankheitssymptome verzeichnen, nachdem sie die Aufnahme von Aspartam einstellten. Die bereits aufgetretenen Schäden waren jedoch stets irreparabel.

Selbstverständlich ist es im Interesse der Industrie, die Toxizität von Aspartam geheim zu halten bzw. sie herunterzuspielen oder zu negieren, da sie mit Aspartam jährlich Milliarden verdient. So hat die US-amerikanische FDA zahlreiche Studien in Auftrag gegeben, welche die völlige Unbedenklichkeit von Aspartam beweisen soll. Jedoch sind solche Studien, (vor dem bekannten Hintergrund, dass Monsanto sehr großen Einfluss auf die FDA hat), wohl nicht das Papier wert, auf dem sie gedruckt wurden.

Selbstverständlich gilt wie bei Allem auch bei Aspartam die Losung: Die Dosis macht das Gift.
Die gelegentliche Einnahme von Aspartam schadet dem Körper daher im Regelfall (mit Ausnahme von bereits aufgrund von Aspartam erkrankten Menschen!)  wohl nicht mehr als die von Kristallzucker. Die Tatsache jedoch, dass Aspartam in sehr großen Mengen in allen Light-Produkten, allen voran Light-Getränke wie z.B. Cola-Light enthalten ist, sollte zu extremer Vorsicht mahnen, Aspartam-haltige Produkte zu kaufen oder zu sich zu nehmen! Wenn auf einer Verpackung der Vermerk „enthält eine Phenylalanin-Gruppe“, dann ist in dem Produkt Aspartam enthalten!

Daher: Lieber solche Produkte im Regal lassen und nach Möglichkeit direkt beim Bauern des Vertrauens einkaufen oder auf ein Produkt zurückgreifen, das keine künstlichen Süß- und Aromastoffe aufweist.

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14. Februar 2010

Dokumentation: Monsanto – Mit Gift und Genen

Anja Kolwicz in Allgemein

Wir haben eine sehr interressante Doku-Reihe von ARTE über Monsanto und deren weltweite Machenschaften in unsere “Videothek” gestellt.

Darin geht es vor allem um die Machenschaften der angeschlossenen Organisationen wie die FDA und der Regierung, welche von Monsanto diktiert wird.

» zur Dokumentation

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02. Februar 2010

Weltbevölkerung

Anja Kolwicz in Allgemein

Die Bevölkerung der Welt in Bildern

Die nachfolgende Bilderserie zeigt die Bevölkerung der Welt von 1 n.Chr bis 2300 n.Chr und den Anteil der einzelnen Länder und Staaten.

Kartenerklärung:

Je „aufgeblähter“ ein Land erscheint, desto größer ist die Bevölkerung in diesem Land. Je „schmaler“ ein Land erscheint, desto geringer ist dort die Bevölkerung.

 

Weltbevölkerung im Jahre 1

Weltbevölkerung im  Jahre 1

Die Weltbevölkerung vor zwei Jahrtausenden betrug schätzungsweise 231 Millionen. Zu dieser Zeit waren Nord- und Südamerika nur spärlich besiedelt.
Neuseeland hatte zu dieser Zeit vermutlich noch keine Menschen gesehen und niemand lebte dort.

Südasien, Nordafrika, China und Südeuropa (als Teile der eurasischen Landmasse) hatten eine relativ hohe Bevölkerungszahl. Die kälteren Bereiche im Norden waren entsprechend weniger dicht besiedelt.

Die Gegenden des heutigen Ganges, des Zweistromlandes, des Yangtse, des Nils und des Pos waren zu dieser Zeit am dichtesten bevölkert. In Europa und Kleinasien vor allem durch das römische Reich.

 

Weltbevölkerung im Jahre 1500

Weltbevölkerung im  Jahre 1500

Zur Zeit der spanischen Eroberung in Südamerika und zur Zeit von Kolumbus, war die Bevölkerung Mexicos und Perus größer als die restliche Bevölkerung Amerikas.

Die Regionen mit den meisten Einwohnern waren nach wie vor Südasien und Ostasien. Zusammen beherbergten diese mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung.

Die Verteilung der Weltbevölkerung war mit der aus dem Jahre 1 bis auf Afrika relativ identisch, auch wenn sich diese mittlerweile auf etwa 450 Millionen fast verdoppelt hatte.

In Afrika haben sich die Anteile der Bevölkerung vom Norden in den Südwesten verschoben, durch den Fall des römischen Reiches und den Niedergang Ägyptens. Ebenso sorgten die europäischen Kolonisatoren in Westafrika für einen starken Bevölkerungsaustausch durch Sklaverei.

Durch den beginnenden Handel mit Europa und dem starken chinesischen Einfluss hat sich die Bevölkerung in Japan sehr stark vermehrt.

Die Bevölkerung von Amerika beginnt durch die europäische Besiedlung immer stärker zu steigen.

Indonesien profitiert ebenfalls vom Fernhandel der europäischen Handelsmächte und seine Bevölkerung steigt stark an.

 

Weltbevölkerung im Jahre 1900

Weltbevölkerung im  Jahre 1900

Zwischen 1500 und 1900 hatte sich die Weltbevölkerung fast verdreifacht und erreichte im Jahre 1900 1.564 Milliarden Menschen. In dieser Zeitperiode (1500-1900) wuchs die Bevölkerung von England und der USA um das mehr als zehnfache an. Der Grund dafür waren in Amerika natürlich die zahllosen Auswanderer Europas und Asiens, die sich in der neuen Welt eine bessere Zukunft erhofften und in England der stark steigende Wohlstand durch die englischen Kolonien und vor allem durch die Westindische Handelsgesellschaft, die den Welthandel lange Zeit kontrollierte.

Die Bevölkerung Afrikas sank kontinuierlich ab, vor allem durch den Sklavenhandel und die Verschleppung ganzer Völker nach Amerika, aber auch durch innenpolitische Probleme, die die Ausbeutung durch die Europäer (allen voran England) mit sich brachten.

Durch die großen Pestepidemien und andere Seuchen des 16. Und 17. Jahrhunderts verlor Europa einen nicht unbeträchtlichen Teil seiner Bevölkerung. Auch der 30jährige Krieg sorgte für einen starken Bevölkerungsrückgang in ganz Europa.

Im Jahre 1900 war der größte Teil der Welt unter imperialer Herrschaft und neue Grenzen wurden gebildet. Die Grenzen Afrikas wurden zum größten Teil erst 1919 im Versailler Vertrag festgelegt.

 

Weltbevölkerung im Jahre 1960

Weltbevölkerung im  Jahre 1960

Durch die beiden Weltkriege und die spanische Grippe 1918-1920 erlitt Europa einen Verlust von über 120 Millionen Menschen, was mehr als ein Viertel der Gesamtbevölkerung ausmachte. Hinzu kam eine sehr starke Flucht- und Auswanderungswelle von Kriegsflüchtlingen und Vertriebenen, wodurch Europa zusammen mit den Opfern fast die Hälfte seiner Bevölkerung einbüßte. Der Aufschwung nach dem WK2 konnte diesen Verlust nur knapp wieder aufholen.

Die Bevölkerungszahl Europas lag dadurch 1960 nur knapp 50% höher als 1900, obwohl sich Europas Bevölkerung von 1850-1900 fast verdoppelte.

1960 erreichte die Weltbevölkerung erstmals über 3 Milliarden Menschen. So wie heute, waren damals die Bevölkerungen von China und Indien mehr als zweimal so groß wie die Bevölkerung des nächstgrößten Landes.

Seit 1900 war die Bevölkerung von Südamerika kontinuierlich gewachsen. Der dortige Anteil der europäischen Bevölkerung nahm seit 1900 beständig ab, von anfangs 15% über 11% 1960 bis auf 6% im Jahre 2000.

 

Weltbevölkerung im Jahre 2050

Weltbevölkerung im  Jahre 2050

 

Die erwartete Bevölkerung im Jahre 2050 wird auf mehr als 9 Milliarden Menschen geschätzt. 62% aller Menschen leben dann in Afrika, Südasien und Ostasien. So viele, wie die gesamte Bevölkerung des Jahres 2005.

Die weiteren 3 Milliarden Menschen werden über den Rest der Welt verteilt sein.

Ab 9-11 Milliarden Menschen wird sich die Bevölkerung vermutlich stabilisieren und rückläufig werden um sich bei etwa 9 Milliarden Menschen einzupendeln.

Diese Zahlen sind jedoch natürlich nur Schätzungen und mögen durch unvorhergesehene Ereignisse dann im Jahre 2050 ganz anders aussehen als wir heute vermuten.

 

» Karten von worldmapper.org © Copyright 2006 SASI Group (University of Sheffield) and Mark Newman (University of Michigan).

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02. Februar 2010

Brasilien baut neuen Megastaudamm

Anja Kolwicz in Allgemein

Der 1989 verhinderte Bau des drittgrößten Staudammes der Welt, ist nun, trotz weltweiter Proteste, beschlossene Sache. Die letzten Unterschriften
wurden gesetzt und die Ausschreibungen zum Bau des Megaprojektes haben begonnen.

Amazonas-DeltaDer Belo-Monte-Staudamm wird nach dem Dreischluchtenstausee in China und dem Itaipu-Stausee (ebenfalls in Brasilien), der drittgrößte seiner Art sein und soll auf eine Leistung von 11 Gigawatt ausgelegt sein, womit er etwa 10% Brasiliens mit Strom versorgen würde

Der auf einer Länge von 140km aufgestaute Fluss Xingu wird den Amazonas-Regenwald auf einem Gebiet von 500 Quadratkilometer überfluten und etwa 20.000 Menschen, darunter zahllose Stämme der Amazons-Indianer, heimatlos machen. Zudem muss für die Stromleitungen zum und vom Megastaudamm weiterer Regenwald gerodet werden, und das auf hunderte Kilometer Länge.

Die Folgen für den Regenwald und das Ökosystem Amazonas sind völlig unabsehbar. Laut Brasiliens Umweltminister Carlos Minc sind diese aber „kalkuliert und minimiert“…

Weiterführende Links

» Protestseite zum Bau des Belo-Monte-Staudamm
» Original-Artikel beim ORF

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31. Januar 2010

Lebensmittelzusätze I

Anja Kolwicz in Allgemein

Zusätze in Lebensmitteln – E-Nummern

Im Folgenden finden Sie eine Übersicht über die gängigsten Lebensmittel-Zusatzstoffe, welche stets mit “Exxx(x)” gekennzeichnet werden. Diese Zusatzstoffe sind zumeist Farbstoffe und Aromastoffe (künstlich und natürlich), Konservierungsstoffe und Säurungsmittel.

E100-E200

E100 Kurkumin
Kurkumin (orangegelb) Farbstoff; Natürlicher Farbstoff der Gelbwurzel, Bestandteil von Curry. Heute synthetisch herstellbar.

E101 Lactoflavin
Lactoflavin (grünlichgelb); Farbstoff; Synthetisch hergestelltes Vitamin B2. Siehe unter VITAMINE;

E101 Riboflavin-5-Phosphat
Riboflavin-5-Phosphat (grünlichgelb/gelb) Farbstoff; Synthetisch hergestelltes Vitamin B2. Siehe unter VITAMINE;

E101i Riboflavin
Riboflavin (gelb/orangegelb) Farbstoff;

E102 Tartrazin
Tartrazin (gelb) Farbstoff; Welcher von den Zusatzstoffen am häufigsten Allergien auslöst!!!

E104 Chinolingelb
Chinolingelb (gelb); Farbstoff; Ist ein synthetischer Farbstoff. In den USA in Lebensmittel verboten!

E110 Gelborange S
Gelborange S (rot); Farbstoff; Ist ein künstlicher Farbstoff, der nur gelegentlich Allergien auslöst jedoch als vergleichsweise harmlos gilt.

E120 Cochenille
Cochenille (rot); Farbstoff; Ist ein natürlicher Farbstoff der auch als echtes Karmin bekannt ist. Gewonnen wird er aus den befruchteten und getrockneten Weibchen der Scharlach-Schildlaus. Weist immerhin eine schwache Antikrebswirkung auf!

E122 Azorubin
Azorubin (rot); Farbstoff; Ist ein Farbstoff. Im Tierversuch zeigten sich viele Nebenwirkungen!

E123 Amaranth
Amaranth (rot) Farbstoff; Azo-Farbstoff, ist ein synthetischer Farbstoff welcher häufig Allergien auslöst, aber auch im Verdacht steht Krebs auszulösen!! (Der Farbstoff Amaranth hat nichts mit dem gleichnamigen ,Inkakorn´ zu tun, einem eßbaren Samen einer Meldenart). Er wird nur (zu Ostern) zum Eier färben verwedet!

E124 Cochenillrot A
Cochenillerot A (rot); Farbstoff; Ist ein synthetischer Farbstoff, der selten Allergien auslöst. (Färbte bei Dauergabe das Fell der Versuchstiere rosa).

E127 Erythrosin
Erythrosin (rot); Farbstoff; Ist ein künstlicher Farbstoff. Wird als Ursache für die ,Hyperaktivität´ bei Kindern diskutiert. Steht im Verdacht Schilddrüsenkrebs zu verursachen!!

E128 Rot 2 g
Rot 2 g (rot) Farbstoff; Über Nebenwirkungen wurden keine Angaben gemacht!

E129 Allurarot
Allurarot (rot); Farbstoff; Ist ein Azofarbstoff. Sein Verhalten im Stoffwechsel unklar! (Im Tierversuch: Verhaltensänderungen [Hyperaktivität]).

E131 Patentblau V
Patentblau V (blau) Farbstoff; Künstlich hergestellter Farbstoff. Er kann die Wirksamkeit der Verdauungsenzyme beeinträchtigen und wurde gelegentlich als Allergienauslöser bekannt.

E132 Indigotin I
Indigotin I (blau) Farbstoff; Künstlich hergestellter Farbstoff. Er kann die Wirksamkeit der Verdauungsenzyme beeinträchtigen und wurde gelegentlich als Allergienauslöser bekannt.

E133 Brillantblau
Brillantblau (blau) Farbstoff; Über Nebenwirkungen wurden keine Angaben gemacht!

E140 Chlorophylle a,b;
Chlorophylle a und b (grün) Farbstoff; Ist der natürliche Farbstoff des Blattgrüns. Sie werden aus Luzerne, Brennessel, Gras oder Algen extrahiert. Bei der Gewinnung aus Algen können schädliche Verbindungen entstehen.

E141 Kupferkomplexe der Chlorophylle
Kupferkomplexe der Chlorophylle (grün) Farbstoff; Hergestellt aus E140, indem das Chlorophyll-Magnesium durch Kupfer ersetzt wird. Risikofaktor für Patienten mit Wilson-Syndrom.

E142 Brillantsäuregrün
Brillantsäuregrün (grün bis blau) Farbstoff. Ist ein künstlicher Farbstoff.

E150a Zuckercouleur einfach
Zuckercouleur einfach (braun/braunschwarz) Farbstoff; Handelt sich gewöhnlich nicht um ,Caramel´, sondern um Zucker, der mit Ammoniak oder Sulfit chemisch umgesetzt wurde. Dabei entstehen auch schädliche Imidazole. Ihr Gehalt in E150 konnte in den letzten Jahren vermindert werden.

E150b Sulfitaugen-Zuckercouleur
Sulfitaugen-Zuckercouleur (braun/braunschwarz) Farbstoff;

E150c Ammoniak-Zuckercouleur
Ammoniak-Zuckercouleur (braun/braunschwarz) Farbstoff;

E150d Zuckercouleur
Zuckercouleur (braun/braunschwarz) Farbstoff;

E151 BN Brillantschwarz
Brillantschwarz BN (schwarz); Farbstoff; Ist ein künstlicher Farbstoff, der die Aktivität der Verdauungsentzyme beeinträchtigt.

E153 Carbo medicinalis vegetabilis
Carbo medicinalis vegetabilis (schwarz); Farbstoff; Auch als medizinische Kohle gegen Durchfall bekannt. Durch Verkokung von Pflanzenabfällen gewonnen. (Spezieller Herstellungsprozess ermöglicht es, die Bildung des krebserregenden Benz-a-pyrens praktisch völlig zu unterbinden).

E154 Braun FK
Braun FK (gelblich braun); farbstoff; Ist eine Farbmixtur diverser färbender Azoverbindungen. (Negativste Ergebnisse im Tierversuch!!!).

E155 BraunHTK
BraunHTK (rötlich braun) Farbstoff; Der eigentliche Farbstoff enthält etwa 20 % eines nicht identifizierten Zusatzstoffes! Ein kleiner Teil des Farbstoffes wird in Nieren und Lymphgefäßen abgelagert!!!

E160a Carotin und Derivate
Carotin zund Derivate (orange bis gelb) Farbstoff; Ist ein natürlicher Farbstoff in Karotten oder Palmöl. Die industrielle Syntheseist aber weitaus billiger. Wirkt zugleich antioxidativ. Kann im Körper in Vitamin A umgewandelt werden. Bei massiver Überdossierung kann die Haut einen gelblichen Stich bekommen. Völlig Unbedenklich.

E160b Bixin Norbixin
Bixin, Norbixin. (orange); Farbstoff; Ist ein natürlicher Farbstoff aus den Samenkrusten des Anattostrauches, der in Indien, Sri Lanka und Indonesien angebaut wird.

E160c Caspanthin Capsorubin Paprikaextrakt
Caspanthin, Capsorubin (orangenrot) Farbstoff; Ist ein natürlicher Farbstoff (Paprikaextrakt) welcher in Paprikaschoten vorkommt. Ansonst in der Natur wenig verbreitet.

E160d Lycopin
Lycopin (orange) Farbstoff; Ist ein natürlicher Farbstoff der Tomate, Orange oder Wassermelone. Wird gewöhnlich synthetisch hergestellt.

E160e Beta-Apo-8-Carotinal
Apo-8-Carotinal (orange) Farbstoff; Ist ein Farbstoff der in Gras, Orangen und Leber vorkommt. Diese werden jedoch industriell synthetisiert.

E160f Beta-Apo-8-Carotinsäureethylester
Apo-8-Carotinsäureethylester (orange) Farbstoff; Ist ein Farbstoff der in Gras, Orangen und Leber vorkommt. Diese werden jedoch industriell synthetisiert.

E161b Lutein
Lutein (gelb); Farbstoff; Ist ein verbreiteter, natürlicher Farbstoff (Xanthophylle) im Pflanzenreich. Sofern er nicht synthetisch hergestellt wird, gewinnt man ihn aus Palmöl, Tagetes, Luzerne. Unbedenklich.

E161g Canthaxanthin
Canthaxanthin (gelb bis orange) Farbstoff; Ist ein natürlicher Farbstoff welcher in Krabben vorkommt. Wird synthetisch hergestellt. Obwohl Canthaxanthin im Fischfutter verboten ist, wird es zum Färben gewöhnlicher Forellen zur ,Lachsforelle´ eingesetzt. Daneben dient es als Futtermittelzusatz zur Einstellung einer ,natürlichen´ Dotterfarbe bei Eiern und zur Pigmentierung blasser Hähnchenhaut. Mußte in Bräunungspillen wegen Augenschäden verboten werden! Leberschäden möglich! Sein natürliches Vorkommen ist kein Grund, diesen Stoff zusätzlich zu verwenden!!!

E162 Betenrot Betanin
Betenrot, Betanin. (rot) Farbstoff; Ist ein natürlicher Farbstoff welcher aus roten Rüben gewonnen wird. (Bei hoher Dosierung könnte es Probleme mit zu hohem Nitratgehaltes geben).

E163 Anthocyane
Anthocyane (rot, blau, violett) Farbstoff; Ist ein natürlicher Farbstoff aus den Schalen der roten Traube (Delphinidin, Malvidin, Petunidin), Erdbeeren (Pelargonidin) oder Rotkohl (Cyanidin). Unbedenklich.

E170 a Calciumcarbonat
Calciumcarbonat (grauweiß) Farbstoff u. Rieselhilfe; Es ist Kreide. Außer als Farbstoff auch als Rieselhilfsstoff, als Füllstoff für Kaugummi und als Säureregulator für Topfen verwendet. Unbedenklich.

E170 b Calciumhydrogencarbonat
Calciumhydrogencarbonat (grauweiß) Farbstoff u. Rieselhilfe; Es ist Kreide. Außer als Farbstoff auch als Rieselhilfsstoff, als Füllstoff für Kaugummi und als Säureregulator für Topfen verwendet. Unbedenklich.

E171 Titanoxid Titandioxid
Titanoxid Titandioxid (weiß) Farbstoff; Ist ein Farbstoff, ein mineralisches Pigment. Vor allem zur Färbung weißer Dragees.

E172 Eisenoxide Eisenhydroxide
Eisenoxide, Eisenhydroxide (silbern) Farbstoff; Natürliche Eisenoxidpigmente, welche früher als ,Ocker´ (Feldspat) oder ,Persischrot´ bekannt waren. Sie werden heute jedoch synthetisch hergestellt. Für spezialeffekte bei Süßwaren. Ein erhöhtes Eisenangebot kann im menschl. Verdauungstrakt die Vermehrung verschiedener Krankheitserreger fördern.

E173 Aluminium
Aluminium (silbergrau); Farbstoff; Für den Gesunden harmlos, für Alzheimer-Patienten ein vermeidbares Risiko, da Aluminium in Verbindung mit Säuren leicht vom Körper aufgenommen wird.

E174 Silber
Silber (silbern); Farbstoff; Ist nicht nur Farbstoff für Süßwaren, sondern auch Desinfektionsmittel im Trinkwasser. (Tierversuche ergaben Eingriffe in das Immunsystem). Blockiert die Funktion zahlreicher Enzyme!

E175 Gold
Gold (gold) Farbstoff; Es wird zur Färbung verwendet. Zum Verzieren von Süßwaren und dekorative Spirituosen verwendet. Der Preis beschrenkt die Anwendung auf ein Minimum.

E180 Rubinpigment BK
Rubinpigment BK (rot); Farbstoff; Ist ein Azofarbstoff. Verschiedenste Nebenwirkungen auf Nieren, Schilddrüse, Milz und Infektabwehr! Zugelassen derzeit nur noch für Käseüberzüge!

E200 Sorbinsäure
Sorbinsäure ist ein Konservierungsstoff; Sorbinsäure gilt als unbedenklich, da sie vom gesunden Menschen wie die Fettsäuren verstoffwechselt wird. Sie kann aber den Eigengeschmack des Lebensmittels beeinträchtigen.

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