Laut TEPCO sind Arbeiter mit verstrahltem Wasser in Berührung gekommen, dass 3.9 Mio. Becquerel pro Kubikzentimeter (3.9 Mio Atomzerfälle pro Sekunde) an Strahlung freisetzt. Das sind 390 Millionen pro Kilogramm (Grenzwert 600). Wenn also das Wasser selber diese Strahlung freisetzt, bedeutet dies, dass der Reaktorkern OFFEN liegen muss, denn es müssen dann bedeutende Mengen an Plutonium im Wasser vorhanden sein um diese hohe Zerfallsrate zu erzeugen. Uran selber schafft diese hohe Zerfallsrate nicht mal im Ansatz. D.h. es sind extrem hohe Mengen von Plutonium im Wasser vorhanden, in dem die Arbeiter “baden”. Arbeiter haben durch die undichten Stiefel Verbrennungen (laut TEPCO-Meldung, nicht Verbrühungen!) erlitten, d.h. das Wasser setzt immense Mengen an Gammstrahlung frei (Gammastrahlung wirkt wie Mikrowellen, nur viel stärker) und das geht ebenso nur, wenn im Wasser selber Plutonium gelöst ist, denn die Spaltprodukte strahlen hauptsächlich Alpha- und Betastrahlung ab (die wesentlich ungefährlicher sind).
Und dieses Wasser wird direkt ins Meer gepumpt…
Dagegen ist Tschernobyl ein Kindergeburtstag!!!
Und diese Werte hat TEPCO selber preisgegeben. D.h. in Wirklichkeit sind sie wohl noch sehr viel höher. Unglaublich was hier abgeht, die spülen scheinbar nach und nach den gesamten Reaktorkern mal eben ins Meer. Und Plutonium ist derart giftig und hoch strahlend, dass ein Gramm wohl ausreichen würde um den gesamten Bodensee von Leben dauerhaft zu befreien. Und im Reaktorkern sind viele viele Kilo Plutonium vorhanden und die gelangen nach und nach ins Meer und strahlen dort ein paar Millionen Jahre lustig vor sich hin…
